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Demnächst im Filmstudio Eichstätt

Filmplakat zu "Systemsprenger" | Bild: 24Bilder

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DE 2019 - Regie: Nora Fingscheidt - Darsteller: Helena Zengel, Gabriela Maria Schmeide - FSK: 12 - Länge: 118 min.

Fr, 18.10.2019
Systemsprenger

DEUTSCHER OSCAR-KANDIDAT 2019! Berlinale-Gewinnerfilm: "Der Film ist das Wunder dieser Berlinale." Welt

Laut, wild, unberechenbar: Benni! Die Neunjährige treibt ihre Mitmenschen zur Verzweiflung. Dabei will sie nur eines: wieder zurück nach Hause!

Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei Mama wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

"Ein bemerkenswertes Spielfilmdebüt, das jetzt schon heiß diskutiert wird." filmtabs

Filmplakat zu "Das perfekte Geheimnis" | Bild: Constantin

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DE 2019 - Regie: Bora Dagtekin - Darsteller: Elyas M'Barek, Karoline Herfurth - FSK: noch nicht bewertet - Länge: 118 min.

Do, 31.10.2019
Das perfekte Geheimnis

Drei Frauen. Vier Männer. Sieben Telefone.

Und die Frage: Wie gut kennen sich diese Freunde und Paare wirklich? Als sie bei einem Abendessen über Ehrlichkeit diskutieren, entschließen sie sich zu einem Spiel: Alle legen ihre Smartphones auf den Tisch, und alles, was reinkommt, wird geteilt. Nachrichten werden vorgelesen, Telefonate laut mitgehört, jede noch so kleine WhatsApp wird gezeigt. Was als harmloser Spaß beginnt, artet bald zu einem emotionalen Durcheinander aus – voller überraschender Wendungen und delikater Offenbarungen. Denn in dem scheinbar perfekten Freundeskreis gibt es mehr Geheimnisse und Lebenslügen, als zu Beginn des Spiels zu erwarten waren.

IN DAS PERFEKTE GEHEMNIS lassen die FACK JU GÖHTE-Filmemacher Bora Dagtekin und Lena Schömann einen Abend unter Freunden eskalieren und bringen dafür ein einmaliges Star-Ensemble an einen Tisch: Elyas M’Barek, Florian David Fitz, Jella Haase, Karoline Herfurth, Frederick Lau, Wotan Wilke Möhring und Jessica Schwarz spielen die Hauptrollen.

Filmplakat zu "Ein Licht zwischen den Wolken" | Bild: Neue Vsionen

AL 2018 - Regie: Robert Budina - Darsteller: Arben Bajraktaraj, Estela Pysqyli - FSK: 0 - Länge: 85 min.

Fr, 08.11.2019
Ein Licht zwischen den Wolken

Ein seltenes Juwel, der mit großer Subtilität die Spielräume der Religiosität in den Fokus rückt.

In der rauen, aber schönen Hochgebirgs-Idylle eines albanischen Bergdorfes lebt es sich erstaunlich multikulturell: Der Hirte Besnik ist dank der katholischen Mutter, dem kommunistischen Vater und den muslimischen und orthodoxen Schwiegerfamilien an Kompromisse gewöhnt. Doch das friedliche Miteinander im Dorf und in der Familie wird herausgefordert. Beim Gebet in der Moschee folgt Besnik einer seltsamen Eingebung und entdeckt etwas Unglaubliches: verborgen hinter Wandverputz offenbart sich eine christliche Heiligendarstellung. Unvorstellbar scheint für die muslimische Mehrheit, was nun unwiderlegbar ist: die Moschee war einst eine Kirche. Ein gemeinsames Gotteshaus mag für ihre Vorfahren selbstverständlich gewesen sein. Den aktuellen Einwohnern des Bergdorfes scheint es reiner Frevel.

Doch einmal geweckt, sind die Begehrlichkeiten kaum zurückzuhalten. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht Besnik, der nicht einsehen mag, warum ein Gotteshaus nicht viele Wohnungen haben kann. Und auch in Besniks multireligiöser Familie entzündet sich ein Streit über das Haus des Vaters und Besnik selbst muss erfahren, wie dicht Religion und Ausschluss miteinander verwoben sind. Der Hirte ist gezwungen, seinen eigenen Weg zu gehen.

Filmplakat zu "Nurejew - The White Crow" | Bild: Filmagentinnen

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GB/FR 2018 - Regie: Ralph Fiennes - Darsteller: Oleg Ivenko - FSK: 6 - Länge: 127 min.

Demnächst
Nurejew - The White Crow

"Wunderschön gefilmt, mit aufwändigen Tanzszenen und prachtvoller Ausstattung." Cinevue

Paris in den 1960er Jahren: Der Kalte Krieg befindet sich auf seinem Höhepunkt und die Sowjetunion schickt ihre beste Tanzkompanie in den Westen, um ihre künstlerische Stärke zu demonstrieren. Das Leningrader Kirow-Ballett begeistert die Pariser Zuschauer, aber ein Mann sorgt für die Sensation: der virtuose junge Tänzer Rudolf Nurejew. Attraktiv, rebellisch und neugierig, lässt er sich vom kulturellen Leben der Stadt mitreißen. Begleitet von der schönen Chilenin Clara Saint (Adèle Exarchopoulos) streift er durch die Museen und Jazz-Clubs der Stadt, sehr zum Missfallen der KGB-Spione, die ihm folgen. Doch Nureyev genießt den Geschmack der Freiheit und beschließt in Frankreich politisches Asyl zu beantragen. Ein höchst riskantes Katz- und Mausspiel mit dem sowjetischen Geheimdienst beginnt.

Beruhend auf wahren Ereignissen, erzählt Regisseur und Darsteller Ralph Fiennes (DER ENGLISCHE PATIENT) in Nurejew – THE WHITE CROW die unglaubliche Geschichte der sowjetischen Ballettlegende Rudolf Nurejew. Gedreht auf 16mm leben in atmosphärischen Bildern die bewegten 60er Jahre wieder auf. Die Rolle Nureyevs interpretiert eindrucksvoll der ukrainische Weltklasse-Balletttänzer Oleg Ivenko. Das Drehbuch stammt von David Hare (DER VORLESER).

Filmplakat zu "Parasite" | Bild: Central

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KR 2019 - Regie: Joon-ho Bong - Darsteller: Kang-ho Song, Sun-kyun Lee - FSK: 16 - Länge: 132 min.

Demnächst
Parasite

DER Film, den man sich 2019 ansehen muss. Cannes-Gewinner.

Familie Kim ist ganz unten angekommen: Vater, Mutter, Sohn und Tochter hausen in einem grünlich-schummrigen Keller, kriechen für kostenloses W-LAN in jeden Winkel und sind sich für keinen Aushilfsjob zu schade. Erst als der Jüngste eine Anstellung als Nachhilfelehrer in der todschicken Villa der Familie Park antritt, steigen die Kims ein ins Karussell der Klassenkämpfe.

Mit findigen Tricksereien, bemerkenswertem Talent und großem Mannschaftsgeist gelingt es ihnen, die bisherigen Bediensteten der Familie Park nach und nach loszuwerden. Bald schon sind die Kims unverzichtbar für ihre neuen Herrschaften. Doch dann löst ein unerwarteter Zwischenfall eine Kette von Ereignissen aus, die so unvorhersehbar wie unfassbar sind.

Filmplakat zu "Es gilt das gesprochene Wort" | Bild: Warner

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DE/FR 2019 - Originaltitel: Bezness - Regie: Ilker Çatak - Darsteller: Anne Ratte-Polle, Ogulcan Arman Uslu - FSK: 12 - Länge: 127 min.

Demnächst
Es gilt das gesprochene Wort

Eine bewegende Liebesgeschichte mit pointiertem Witz.

Gegensätzlicher könnten die Lebenswelten von Marion und Baran kaum sein, als sie sich am Strand von Marmaris zum ersten Mal begegnen: Marion, die selbstbewusste, unabhängige Pilotin aus Deutschland, trifft auf Baran, den charmanten Aufreißer wider Willen, der von einem besseren Leben jenseits des Bosporus träumt. Zielstrebig bittet er Marion, ihn mit nach Deutschland zu nehmen. Und sie lässt sich auf dieses Wagnis ein, ganz gegen ihre sonst so überlegte, reservierte Art, und schließt einen Deal mit ihm. Vielleicht, weil sie gerade selbst dazu gezwungen ist, ihr bisheriges Leben zu überdenken?

Marions Dauer-Affäre Raphael wird von der neuen Situation vollkommen überrascht. Baran gibt alles, um die ihm gebotene Chance auf ein neues Leben zu nutzen. Das beeindruckt Marion – ihre Zurückhaltung beginnt zu bröckeln und beide kommen sich näher als geplant...

Filmplakat zu "Deutschstunde" | Bild: Central

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DE 2019 - Regie: Christian Schwochow - Darsteller: Tom Gronau, Tobias Moretti - FSK: 12 - Länge: 125 min.

Demnächst
Deutschstunde

"Erstklassig! Bildgewaltig und nah am Buch - dessen Inhalt seine Bedeutung bis heute nicht verloren hat." ZDF

Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen (Tom Gronau) muss in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer. Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muss, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf. Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen), der als Polizist zu den Autoritäten in einem kleinen norddeutschen Dorf zählte und den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben war.

Während des Zweiten Weltkriegs muss er seinem Jugendfreund, dem expressionistischen Künstler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti), ein Malverbot überbringen, das die Nationalsozialisten gegen ihn verhängt haben. Er überwacht es penibel, und Siggi (Levi Eisenblätter), elf Jahre alt, soll ihm helfen. Doch Nansen widersetzt sich – und baut ebenfalls auf die Hilfe von Siggi, der für ihn wie ein Sohn ist. Der Konflikt zwischen den beiden Männern spitzt sich immer weiter zu – und Siggi steht zwischen ihnen. Anpassung oder Widerstand? Diese Frage wird für Siggi entscheidend...

Anlässlich des Filmstarts stellt "Stiftung Lesen" Ihnen umfangreiches Unterrichtsmaterial für den Einsatz in Deutsch, Geschichte, Gesellschaftskunde und Ethik ab Klasse 9 zur Verfügung. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Themen Pflicht, Kunst und Macht sowie der intermediale Vergleich zwischen dem Film und Siegfried Lenz' Roman. Alle Informationen und Arbeitsblätter finden Sie unter dem Link "Schulmaterial" .